The Sherpas Quest 2011

ERFAHRUNGSBERICHTE
Marke: Lodenwalke (Ramsau am Dachstein)
Produkte: Handschuhe, Socken, Gilet
Theo Fritsche
Funktion:
Expeditionsleitung
Die gewalkten Handschuhe und Socken überzeugten nicht nur das gesamte Team, auch die Sherpas schätzten sie und verwendete sie gerne, vor allem in den großen Höhen.       Ihr Tragekomfort, die gute Wärmeleistung und vor allem die Tatsache, dass sie die Hände und Füße auch dann noch warm halten, wenn sie durch die Verwendung in schlechtem Wetter oder bei häufigem Kontakt mit Schnee und Eis feucht werden. Das Gilet aus gewalktem Loden war äußerst angenehm zu tragen. Überzeugt haben die Leichtigkeit und das angenehme Wärmegefühl, das wohl auf die Verwendung von natürlichen Materialien
zurückzuführen ist. Das ganze Team und die Sherpas bedanken sich herzlich für die großzügige Bereitstellung der Produkte für unser heuriges Projekt.
Stefan Fritsche
Funktion:Kameraassistenz, Höhenkamera
Wie schon bei früheren Touren in äußerst kalten Gebieten und großen Höhen konnte ich auch am MountEverest feststellen, dass kaum ein anderes Produkt verlässlicher die Finger und Zehen warm hält als gewalkte Fäustlinge und Socken. Sehr überrascht war ich
von den LWS Fingerhandschuhen. Meine Erfahrung sagt, dass es nur mit Fäustlingen
möglich ist, ohne zu frieren Temperaturen von bis zu -35°C auszuhalten. Doch Tätigkeiten wie das Bedienen einer Filmkamera oder eines Fotoapparates sind damit unmöglich. Deshalb suchte ich nach Fingerhandschuhen, mit denen die Finger trotz Schnee, Wind und Kälte nicht allzu sehr auskühlen. Überrascht war ich als sich zeigte, dass dies mit den LWS-Schurwoll Fingerhandschuhen am besten funktioniert.So filmte ich auf 8440 m
bei starkem Wind mit der linken Handin einem Fäustling und der rechten Hand im LWS-Handschuh.Wenn die Finger der rechten Hand kalt wurden steckte ich diese für wenige Minuten in einen Fäustling und schon konnte es wieder weiter gehen.Weiters überraschte mich seine Robustheit. Das Leder auf der Vorderseite hält ohne Problem auch längere Abseilfahrten aus. Spätere Eistouren in den Westalpen zeigten auch, dass trotz oftmaligem
Kontakt mit Schnee und Eis die Finger warm bleiben und auch Steileisgeräte, Eisschrauben und Karabiner gut zu bedienen sind.